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Interessantes über Namibia

Wichtige Informationen für Ihre Reise nach Namibia:

Hauptstadt

Windhoek

Bevölkerung

Namibia ist extrem dünn besiedelt. Nach der Mongolei gilt Namibia als der am dünnsten besiedelte unabhängige Staat der Erde. Die Bevölkerung ist konzentriert auf wenige Städte und den fruchtbaren Norden des Landes. Rund 44 Prozent der Bevölkerung leben in den Regionen Omusati, Oshana, Ohangwena und Oshikoto. Ein Drittel lebt in Zentralnamibia, wobei dort alleine in Windhoek mehr als 300.000 Menschen ihren Wohnsitz haben. Im Süden des Landes leben gerade einmal sieben Prozent der Einwohner, während der Westen und die Namib-Wüste mit Ausnahme der Hafenstädte nahezu menschenleer sind. Etwa 57 Prozent der Bevölkerung leben in ländlichen Gebieten.

Landessprachen

Englisch, Deutsch, Portugiesisch, Afrikaans, OshiNdonga, RuKwangali, OtjiHerero, SiLozi, Se Tswana und viele mehr...
Deutsch wird fast überall im Land gesprochen und verstanden.

Feiertage

1. Januar Neujahrstag
21. März Unabhängigkeitstag
1. Mai Tag der Arbeit
4. Mai Cassinga-Tag
25. Mai Afrikatag
26. August Heldentag
10. Dezember Tag der namibischen Frauen und
internationaler Tag der Menschenrechte
25. Dezember  Weihnachten
26. Dezember  Familientag


 
Fällt einer der Feiertage auf einen Sonntag, so gilt der folgende Montag als Feiertag.

Währung

Namibia-Dollar (NAD), allerdings wird als Zahlungsmittel auch der Südafrikanische Rand (ZAR) akzeptiert. 

Zeitzone

Während des hiesigen Sommers ist Namibia mit der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zeitgleich, im Winter gehen die Uhren in Namibia eine Stunde vor.

Klima

Das durchschnittliche Klima Namibias ist heiß und trocken. Das weitestgehend aride Klima ist subtropisch kontinental. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Landesteilen:

In der Namib westlich der Abbruchstufe sind Niederschläge äußerst selten. Es weht das ganze Jahr über ein warmer, kräftiger Wind. Sogar im Winter erreichen die Temperaturen oft 25 °C und mehr. In den heißesten Sommermonaten Dezember und Januar liegen die Temperaturen meist deutlich über 30 °C, während sie in den kältesten Monaten, Juli und August, nachts bis zum Gefrierpunkt sinken können, tagsüber dann aber wieder auf rund 25 °C steigen. Morgens und abends ist besonders im Winter mit Temperatursprüngen von mehr als 20 °C innerhalb weniger Stunden zu rechnen. Im Binnenhochland kann es wegen der großen Höhe nachts sogar Frost und in ganz seltenen Jahren auch Schneefälle geben. Tagsüber ist es dort nicht ganz so heiß wie in der Wüste. In der Kalahari verhält es sich ähnlich wie in der Namib. Die Niederschläge sind etwas häufiger, aber immer noch wüstentypisch selten.

Das Gebiet zwischen Namib und Atlantik gehört weltweit zu den Regionen mit dem besten Klima für astronomische Beobachtungen. Die dort errichteten Astrocamps werden deshalb von vielen Sternfreunden insbesondere für Zwecke der Himmelsfotografie aufgesucht.

Das Klima der Atlantikküste wiederum wird durch den kalten Benguelastrom bestimmt. Dieser kühlt den vorherrschenden Südwestwind stark ab, was infolge von Kondensation die Bildung von (Regen-)Wolken verhindert und regelmäßig einen dichten anhaltenden Nebel in Bodennähe erzeugt. Im Sommer ist es hier angenehm kühl und in den Wintermonaten mitunter auch tagsüber empfindlich kalt. Die Wassertemperatur erreicht selten mehr als 15 °C.

Der Caprivi-Streifen hingegen ist geprägt von meist sicheren Niederschlägen in der Regenzeit. Diese haben ein ausgedehntes Flusssystem und einen subtropischen Savannenwald entstehen lassen. Die Luftfeuchtigkeit ist hier, im Gegensatz zu den anderen Landesteilen, relativ hoch.

Im zentralen Hochland, das den größten Teil Namibias einnimmt, herrscht Sommerregen vor, das heißt mit zwar unregelmäßigen, aber gelegentlich sehr heftigen Regenfällen zwischen November und April ist zu rechnen; der äußerste Süden dagegen liegt im Winterregengebiet, so dass – wenn überhaupt – Regenfälle vor allem in den Monaten Juni und Juli auftreten. Bei aller Unregelmäßigkeit der Regenfälle hinsichtlich Häufigkeit und Ergiebigkeit nehmen diese ausgehend vom Süden mit unter 50 mm pro Jahr in Richtung Nordosten mit bis zu 600 mm pro Jahr deutlich zu, was allerdings regionale Trockenperioden von mehreren Jahren nicht ausschließt.

Aufgrund der besonderen klimatischen Verhältnisse ist eine landwirtschaftliche Nutzung des Landes nur in beschränktem Maße möglich: im Hochland vor allem Viehzucht (im Norden eher Rinder, im Süden eher Schafe und Ziegen), im relativ regenreichen Norden auch Ackerbau. Eine Besonderheit der Namib sind die Dünen im Gebiet von Sossusvlei. Die Sterndünen gehören mit weit über 400 Metern Höhe zu den höchsten der Welt. Der Reiz dieser Dünenlandschaft liegt aber nicht allein in ihrer Höhe, sondern vor allem in ihrem vom Feuchtigkeitsgehalt und vom Sonnenstand abhängigen Farbenspiel.

Einreisebestimmungen

Für Deutsche, Österreicher und Schweizer ist zur Einreise nach Namibia kein Visum erforderlich. Bei Ankunft erhält man ein sogenanntes "visitor's entry permit", das in der Regel für maximal 90 Tage gilt.
Um ein "visitor's entry permit" zu erhalten, muss man einen Reisepass vorlegen, der mindestens 30 Tage über die Ausreise aus der Republik Südafrika hinaus gültig ist und mindestens zwei freie Seiten für Sichtvermerke enthält. Anerkannt wird auch ein vorläufiger Reisepass mit Lichtbild, derselben Gültigkeit und einer freien Seite. 

Es wird darauf hingewiesen,  dass die mit dem "Vistors Entry Permit" (Einreisestempel) erteilte Aufenthaltsgenehmigung häufig einen Zeitraum von weniger als 90 Tagen umfasst. Es wird daher dringend empfohlen, sofort bei Einreise zu kontrollierenob mindestens so viele Aufenthaltstage genehmigt wurden wie tatsächlich benötigt. Eine - auch unbeabsichtigte - Überziehung der Aufenthaltsgenehmigung kann zur Verhängung drastischer (Haft-) Strafen führen.

In allen anderen Fällen ist ein Visum erforderlich, das bei der Botschaft Namibias beantragt werden muss:

Botschaft der Republik Namibia

Reichsstraße 17 
14052 Berlin
Tel.: 030 / 25 40 95 0
Fax: 030 / 25 40 95 55
www.namibia-botschaft.de

Die Gültigkeit des Visum wird u.a. auf die Dauer des beabsichtigten Aufenthalts, der sich meist aus der Datierung des Rückflugs ergibt, begrenzt. Falls Überschreitungen dieses Termins erforderlich werden, sollte rechtzeitig eine Verlängerung des Visums beim "Ministry of Home Affairs", Independence Avenue/Ecke Casino Str., Windhoek, beantragt werden. (max. insgesamt 90 Tage pro Kalenderjahr).

 
ACHTUNG!!!  Neue besondere Einreisevorschriften für Kinder:
Ab 01.06.2015 treten neue Regelungen für Reisen von Minderjährigen in Kraft, wie folgt:

- in Begleitung beider biologischer Eltern wird der Reisepass und eine internationale Geburtsurkunde benötigt. Außerdem Kopie der Flugtickets, Hin und Rückflug, der Reiseplan der Urlaubsreise, Reisepässe müssen 6 Monate ab Ausreise aus Namibia noch gültig sein, es dürfen keine schlecht lesbaren oder verknitterte Dokumente verwendet werden und Sie müssen mindestens 4 freie Seiten in den Reisepässen sicherstellen.

- in Begleitung beider Adoptiveltern wird der Reisepass,  eine internationale Geburtsurkunde und die Adoptionsurkunde, sofern die Adoptiveltern in der internationalen Geburtsurkunde (noch) nicht eingetragen sind, benötigt. Außerdem Kopie der Flugtickets, Hin und Rückflug, der Reiseplan der Urlaubsreise, Reisepässe müssen 6 Monate ab Ausreise aus Namibia noch gültig sein, es dürfen keine schlecht lesbaren oder verknitterte Dokumente verwendet werden und Sie müssen mindestens 4 freie Seiten in den Reisepässen sicherstellen.

- in Begleitung eines biologischen Elternteils wird der Reisepass, eine beglaubigte Kopie des Reisepasses des nicht mitreisenden Elternteils, eine internationale Geburtsurkunde und eine Einverständniserklärung des anderen, auf der Geburtsurkunde eingetragenen Elternteils zur Ein- bzw. Ausreise nach/aus Südafrika mit dem Kind benötigt (mit Kontaktdaten). Diese kann in Form einer eidesstattlichen, durch die Südafrikanische Botschaft bzw. das Generalkonsulat, durch einen Notar oder von einer Behörde beglaubigten, schriftlichen Erklärung* vorgezeigt werden. Diese Erklärung darf bei der Einreise nach Südafrika nicht älter als vier Monate sein. Falls es einen Gerichtsbeschluss über das alleinige Sorgerecht bzw. die gesetzliche Vormundschaft für das Kind oder gegebenenfalls eine Sterbeurkunde des anderen auf der Geburtsurkunde des Kindes eingetragenen Elternteils gibt, muss dieser/diese vorgezeigt werden können.

- in Begleitung einer Person, die kein biologischer Elternteil ist wird der Reisepass, eine internationale Geburtsurkunde und eine eidesstattliche, durch die Südafrikanische Botschaft bzw. das Generalkonsulat, durch einen Notar oder von einer Behörde beglaubigte, schriftliche Erklärung* der Eltern des Kindes, dass die entsprechende Person berechtigt ist, mit dem Kind zu reisen, benötigt. Im Falle des alleinigen Sorgerechts eines Elternteils oder eines gesetzlichen Vormunds muss ein entsprechender Gerichtsbeschluss oder gegebenenfalls die Sterbeurkunde des anderen auf der Geburtsurkunde des Kindes eingetragenen Elternteils und beglaubigte Kopien der Ausweisdokumente oder Reisepässe der Eltern oder des gesetzlichen Vormunds des Kindes und Kontaktdaten der Eltern oder des gesetzlichen Vormunds des Kindes dabei sein.

Alleinreisende Minderjährige benötigen einen Reisepass und eine Einverständnis eines Elternteils, beider Elternteile oder des gesetzlichen Vormunds zur Ein-/Ausreise des Kindes nach/aus Südafrika in Form einer eidesstattlichen, durch die Südafrikanische Botschaft bzw. das Generalkonsulat, durch einen Notar oder von einer Behörde beglaubigten, schriftlichen Erklärung*.
Sollte diese Einverständniserklärung nur von einem Elternteil bzw. vom gesetzlichen Vormund unterschrieben sein, so muss außerdem eine Kopie des Gerichtsbeschlusses vorgelegt werden, der diesem Elternteil das alleinige Sorgerecht für das Kind überträgt bzw. dem Vormund die Vormundschaft bzw. die Sterbeurkunde des anderen auf der Geburtsurkunde des Kindes eingetragenen Elternteils und ein Schreiben der Person, die das Kind in Südafrika in Empfang nimmt, einschließlich Adresse und Kontaktdaten für den Aufenthalt des Kindes in Südafrika und eine beglaubigte Kopie des Ausweisdokuments oder eines gültigen Reisepasses inklusive temporärer oder unbefristeter Aufenthaltsgenehmigung der Person, die das Kind in Südafrika in Empfang nimmt. Diese beglaubigte Kopie muss im Original vorgelegt werden, d.h. vor Reiseantritt aus Südafrika an den/die minderjährige/n Reisende/n per Post oder Kurier geschickt werden und Kontaktdaten der Eltern oder des gesetzlichen Vormunds des Kindes (Angabe in der Einverständniserklärung möglich).

Ein Formblatt für die elterliche Einverständniserklärung steht unter folgendem Link zum Download bereit: www.dha.gov.za/files/ParentalConsentAffidavit.pdf.
 
Es wird dringend empfohlen, englischsprachige Erklärungen, Urkunden bzw. Übersetzungen vorzulegen. Fragen in diesem Zusammenhang kann nur das Department of Home Affairs unter www.dha.gov.za bzw. die südafrikanischen Auslandsvertretungen verbindlich beantworten.

Nähere und verbindliche Auskünfte erteilt die Südafrikanische Botschaft in Berlin, E-Mail: berlin.consular@dirco.gov.za, oder im Internet unter:
www.suedafrika.org/visa-sa-dokumente/visum-max-90-tage.html
www.suedafrika.org/visa-sa-dokumente.html

Medizinische Hinweise

Namibia verfügt über ausgezeichnete medizinische Einrichtungen in den großen und kleinen Städten. In abgelegenen Gegenden kann es zu hohen Kosten kommen, wenn man in ein Krankenhaus transportiert werden muss. Arztrechnungen müssen sofort beglichen werden. Da der Versicherungsschutz der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland Behandlungen in Namibia nicht einschließt, ist der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung vor Reisebeginn ratsam.

Impfungen sind für Namibia nicht vorgeschrieben, ausgenommen davon sind Reisende aus Gelbfieberinfektionsgebieten, die eine entsprechende Impfung nachweisen müssen.
Normaler Impfschutz über Tetanus, Diphtherie und Polio sollte vorliegen. Hepatitis A und B Schutz sowie Malaria Prophylaxe werden empfohlen. Bitte konsultieren Sie Ihren Hausarzt. 

Besucher, die aus Gelbfieber- Endemiegebieten nach Namibia einreisen wollen, müssen eine Gelbfieberimpfung durch einen Impfausweis nachweisen.

Über sonstige medizinische Vorbeugemaßnahmen, Verhaltensregeln, ansteckende Krankheiten und anderes sollten Reisende sich rechtzeitig vor Reiseantritt bei einem Arzt Ihres Vertrauens informieren.
Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
Die Angaben sind:
·    zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; 
·    auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten; 
·    immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen; 
·    trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Malariavorsorge/HIV

Namibias Malariagebiete sind die Flusswiesen im Norden, Nordwesten und Nordosten. Wenn Sie dorthin reisen möchten, sollten Sie das ganze Jahr über Vorsichtsmaßnahmen treffen. Kaokoveld, Etosha National Park, die Otavi-Berge und der Osten, einschließlich das Bushmanland sind Gebiete mit einem mittleren Risiko. Während der Regenzeit wird unbedingt angeraten, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen (November bis April). Das Risiko im Gebiet zwischen Otjiwarongo und Windhoek ist gering. Das bedeutet aber nicht, dass Sie keinen Mückenschutz benutzen sollten. Die Küste, die Namib-Wüste und der Süden gelten als fast risikofrei.

Da eine Vielzahl von Faktoren das individuelle Malariarisiko festlegt, sollte rechtzeitig vor Reiseantritt in einem persönlichen Gespräch mit einem Arzt die richtige Malariaprophylaxe individuell bestimmt werden. 
 
In den Malariagebieten sollte wegen der Stechmücken auf Parfüm oder Rasierwasser verzichtet werden. Der beste Schutz gegen Malaria ist langärmelige Kleidung in möglichst hellen Farben (dunkle Kleidung zieht Moskitos an) und geschlossene Schuhe. Besonders anfällig sind die Knöchel. Sprühen oder reiben Sie ungeschützte Körperstellen mit Insekten abwehrenden Mitteln ein.

Apotheken (Chemists oder "Apteek") verfügen in den Städten über einen Notdienst. Hier kann man auch Medikamente zur Malaria-Prophylaxe ohne Rezept kaufen. 

Die hohe Verbreitung von HIV/Aids in Namibia mahnt zur Vorsicht vor einer möglichen Ansteckung.

Hinweis

Wenn Sie von einem Land einreisen, in welchem ein Gelbfieberrisiko besteht (einschließlich Sao Tome and Principe, Somalia, Tansania und Sambia); oder in Transit in einem Land waren, in welchem ein Gelbfieberrisiko besteht, wird eine gültige Gelbfieberbescheinigung von sowohl südafrikanischen als auch ausländischen Staatsbürgern gefordert.

Versicherung  

Es wird dringend empfohlen, eine Reiseversicherung abzuschließen, die Diebstahl, Verluste, Unfälle und medizinische Versorgung abdeckt. Sollten Sie Abenteuersportarten wie Tauchen, Bungee Jumping, Motorrad fahren oder einfach nur Wanderungen durch die Natur planen, sollten Sie sicherstellen, dass Ihre Versicherung mögliche Risiken abdeckt.

Rauchen

Das Rauchen ist in öffentlichen Gebäuden, Transportmitteln, Einkaufszentren und Restaurants nicht gestattet. 
In den meisten Hotels ist rauchen auf dem Balkon geduldet, manchmal rühmen sich die Häuser auch insgesamt Smoke-Free zu sein und die Kunden müssen auf der Straße stehen.

Zollvorschriften

Erlaubt sind alle Dinge des persönlichen Gebrauchs, außerdem 200 Zigaretten und 20 Zigarren und 250 g Tabak; 1l Spirituosen und 2l Wein; 50 ml Parfüm und 250 ml Eau de Toilette; andere neue oder gebrauchte Waren bis zu einem Wert von 1.250 NAD.

Folgendes dürfen Sie nicht nach Europa mitbringen:

·    Raubtierfelle
·    Elfenbein
·    lebende/ausgestopfte Tiere
·    Produkte aus Schildpatt
·    Krokodil- und Schlangenhautprodukte
·    Korallen und Muscheln
·    aufgespießte Schmetterlinge
·    Kakteen und Orchideen

Beachten Sie

Der Zoll beschlagnahmt alle Souvenirs aus Tier- und Pflanzenprodukten ohne amtliche Begleitpapiere!

Zahlungsmöglichkeiten

Fast überall im Land kann man mit Kreditkarte bezahlen und am Geldautomaten Bargeld abheben. MasterCard und Visa werden überwiegend akzeptiert. EC-Karten mit dem Maestro-Zeichen können an den Geldautomaten in Verbindung mit der persönlichen Geheimzahl (PIN) ebenfalls genutzt werden.  
Zweigstellen und Bankautomaten findet man in jeder größeren Stadt, sowie an den internationalen Flughäfen. In den Großstädten unterhalten auch verschiedene internationale Banken Filialen. Öffnungszeiten dieser sind Mo-Fr 09:00-15:30 Uhr, Sa 09:00-11:00 Uhr.

ACHTUNG! Tankstellen akzeptieren keine Kreditkarten. Zum Tanken besser immer Bargeld einstecken.

Mehrwertsteuer

Die Mehrwertsteuer (Value Added Tax, VAT) beträgt gegenwärtig 15% und ist im Preis der meisten Waren und Dienstleistungen eingeschlossen. 

Ausländische Besucher können diese Tax erstattet bekommen. Aber vergütet wird nur, wenn der Verkäufer ein Rechnungsformular (VAT 263) korrekt ausfüllt und eine Rechnung schreibt.

Jedoch ist die Aussicht auf Erfolg solch einer Antragstellung sehr gering und das Geld lässt auf sich warten.

Telefon/Handy/Internet

Der größte Teil des Landes verfügt über ein gut funktionierendes Telefonnetz, überwiegend im Selbstwählverkehr. Man kann natürlich auch das eigene Handy mitnehmen. Sowohl D- als auch E-Netz funktionieren in vielen Regionen des Landes. Vorwahl von Europa nach Namibia ist 00264, von Namibia nach Deutschland 00 49, nach Österreich 00 43, in die Schweiz 00 41. 

Mit SIM-Karten aus Deutschland ist es vermehrt möglich, sich in das staatliche Netz einzubuchen (Roaming) um Telefonate ins In- und Ausland zu führen. Nähere Informationen sollten Sie vor Ihrer Namibia Reise bei Ihrem Anbieter erfragen.

Die meisten Unterkünfte sind mittlerweile mit teils kostenlosem Wlan/WiFi ausgestattet.
Bis auf einige ganz kleine Ortschaften, gibt es in allen Städten und Städtchen mindestens ein Internet-Café oder einen Cyber Shop.

Elektrizität

Das Stromnetz der meisten Städte hat 220/240 Volt Wechselstrom. Adapter (dreipolig) für Stecker sind nur vor Ort erhältlich. Meist haben aber die Unterkünfte vor Ort schon einen Adapter vorrätig oder die für unsere Stecker passenden Steckdosen.

Kleidung

Entsprechend dem warmen, gemäßigten Klima sollte die Kleidung leicht und luftdurchlässig sein. Da es zu jeder Jahreszeit in den einzelnen Regionen große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht geben kann, gehören Jacke oder warmer Pullover, feste Schuhe sowie ein Regenschutz mit ins Gepäck. Im Allgemeinen ist legere Kleidung angebracht. Für den Besuch exklusiver Hotels oder Restaurants sollten aber Jackett und Krawatte sowie das "kleine Schwarze" ebenfalls zur Reisegarderobe gehören. Auf Safari sind neutrale Farben wie braun, beige und khaki ideal. Kräftige Farben oder weiß könnten die Tiere reizen. Gegen die intensive Sonnenstrahlung empfehlen wir geeignete Kopfbedeckungen, Sonnenschutzcreme und das Tragen einer Sonnenbrille.

Führerschein

Wenn Sie planen, mit einem Mietwagen zu fahren, sollten Sie einen internationalen Führerschein (der alte graue Führerschein ist NICHT gültig) mitnehmen, da die Autovermieter sehr unterschiedlich handeln. Diesen können Sie sich bei der örtlichen Kfz-Zulassungsstelle gegen Gebühr ausstellen lassen.

Reisen über Land/ Verkehr

In Namibia herrscht Linksverkehr (die Autos/Mietwagen haben Rechtslenkung). Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt außerhalb geschlossener Ortschaften 100 km/h beziehungsweise 120 km/h und innerhalb von Ortschaften 60-80 km/h, sofern keine anderen Limits angegeben sind. 
Das Anlegen von Sicherheitsgurten ist vorgeschrieben. 
Die zulässige Alkoholgrenze beträgt 0,5 Promille. 
An den sogenannten 4 Stopp Kreuzungen hat derjenige Vorfahrt, der als erster die Kreuzung erreicht hat.

Sowohl Stop-Schilder als auch Geschwindigkeitsbeschränkungen sollten im eigenen Interesse stets beachtet werden. In Namibia gibt es viele Radarkontrollen. Bei Verstößen ist mit hohen Geldbußen zu rechnen, die in der Regel an Ort und Stelle in bar entrichtet werden müssen.
Leider muss immer mit der Rücksichtslosigkeit anderer Verkehrsteilnehmer, insbesondere von Sammeltaxis, gerechnet werden. 

Die rechte Fahrbahn ist die Überholspur. ACHTUNG, bei dreispurigen Autobahnen wird auch auf der linken Seite überholt (dies ist nicht illegal in Südafrika, es ist allgemein üblich).

Viele Straßen in Namibia haben wie bei uns die Autobahnen "Standspuren". Diese dürfen auch befahren werden. Jedoch sollte man dies mit einer gewissen Vorsicht tun (Fußgänger, parkende / haltende Fahrzeuge, frei laufende Tiere). Auch sind diese Streifen mal breiter und mal schmäler ausgebaut. Viele die überholen, bedanken sich mit einem kurzen Betätigen der Warnblinkleuchte.

Vermeiden Sie, nachts zu fahren und nehmen Sie keine Anhalter mit.

Schließen Sie Ihr Fahrzeug immer ab und lassen Sie keine Wertgegenstände im Auto! Öffnen Sie vor den Augen Fremder nicht den Kofferraum, um Dinge ins Auto zu legen! 

Fahren Sie nicht alleine in Townships und angrenzende Gebiete, nehmen Sie an einer geführten Tour teil.

Nehmen Sie für unterwegs immer genügend Wasser oder "Cooldrinks" mit.

Straßenverhältnisse

Die Straßen sind meist gut ausgeschildert. Die Schilder sind international und leicht zu verstehen. Die nummerierten Nationalstraßen (N) sind nur zu einem Teil als Autobahnen ausgebaut, sie entsprechen etwa gut ausgebauten Bundesstraßen hierzulande. In gutem Zustand sind aber auch die meisten der ebenfalls nummerierten Regionalstraßen (R), auf denen das Verkehrsaufkommen meist sehr gering ist. 

B – es handelt sich fast ausschließlich um geteerte Straßen
C – wichtige Schotterpisten
D – Schotter- und Sandpisten
P – Privat-Pads, die durch privates Farmgelände führen (man muss viele Farmtore öffnen und schließen)

Die großen Überlandstraßen in Namibia sind zumeist in gutem Zustand. Nebenstraßen hingegen sind vor allem in ländlichen Gegenden oft unzureichend gesichert und von schlechter Qualität. Es wird empfohlen, Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr zu unternehmen, da Autopannen, schlechte Straßen mit Schlaglöchern, nicht hinreichend ausgeschilderte und gesicherte Baustellen sowie Tiere auf der Fahrbahn ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.

Einige Teilstücke der Nationalstraßen sind Mautstraßen (Toll Roads). Diese Straßen sind in den Straßenkarten und vor der Mautstraße selbst mit einen "T" gekennzeichnet. Die Gebühren schwanken meist beträchtlich, sind aber in der Regel von der Entfernung abhängig. Ausweichstrecken zu den gebührenpflichtigen Straßen sind oft vorhanden, diese sind aber meist in einem deutlich schlechteren Zustand und schlecht ausgeschildert.

Sicherheit/Kriminalität

Es ist sinnvoll, in Großstädten die gleiche Vorsicht walten zu lassen wie in allen Metropolen der Welt.

Lassen Sie das Gepäck niemals unbeaufsichtigt vor dem Hotel oder in der Empfangshalle stehen. Deponieren Sie Wertsachen im Hotelsafe; bummeln Sie nach Einbruch der Dunkelheit nicht allein durch die Straßen; verschließen Sie immer Ihr Auto und halten Sie die Fenster geschlossen. Versuchen Sie möglichst noch im Hellen das Tagesziel zu erreichen.

Aktuelle Hinweise zur Sicherheit finden Sie auf der Webseite des Auswärtigen Amtes.

Nationalparks

Fast alle Nationalparks in Namibia erheben Besuchs- und/oder Campinggebühren. Diese variieren von Fall zu Fall. Es ist sozusagen der Eintrittspreis für den Nationalpark.

Private Reservate

Die Wildbeobachtungen in den privaten Parks unterscheiden sich von denen in den Nationalparks vor allem durch die wesentlich luxuriösere Unterbringung und sehr persönlichen Service. Zudem dürfen die Ranger in den privaten Reservaten von den bestehenden Wegen abfahren, um so mit ihren Gästen noch näher an die Tiere heranzukommen.

Fauna/Flora

Die Tiere alleine sind schon eine Reise wert. Der Etosha-Nationalpark ist ein 22.935 Quadratkilometer großer Nationalpark im Norden von Namibia und bedeutendstes Schutzgebiet des Landes. Der Park liegt am Nordwestrand des Kalahari-Beckens und umfasst fast die gesamte 4760 km² große Etosha-Pfanne.
 
Zahlreiche andere, kleinere und größere Wildreservate sind im gesamten Land zu finden. In jedem sind Tiere wie Löwen, Elefanten, Büffel und unzählige andere Tierarten in ihrer natürlichen Umgebung zu erleben. Namibia besitzt eine beträchtliche Population von Geparden. Diese gefährdeten, scheuen Tiere sind nur schwer zu entdecken, doch definitiv eine Reise wert. Oft steigen sie auf die Jeeps, um von dort aus die Gegend zu beobachten.

 


Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. Aktuelle Informationen finden Sie im Internet u.a. unter www.auswaertigesamt.de

 

Ihr TourConsult Team