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Unsere Top Südafrika Angebote

Interessantes über Afrika

Wichtige Informationen für Ihre Reise nach Südafrika:

Hauptstadt

Pretoria (741.651Einwohner)

Bevölkerung

Die Südafrikaner bilden mit einem bunten Bevölkerungsgemisch eine so genannte "Rainbow Nation", die sich aus ca. 49 Mio. Menschen zusammensetzt.  Die Bevölkerung setzt sich aus afrikanischen Völkern und indischen (coloureds) und europäischen Einwanderern zusammen. Die schwarzen Afrikaner stellen etwa 79 % der Bevölkerung und sind wiederum in unterschiedliche ethnische Gruppen wie Zulu, Xhosa, Basotho, Venda, Tswana, Tsonga, Swazi und Ndebele geteilt. Der Anteil der Weißen an der Bevölkerung beträgt etwa 10 %. Hauptsächlich sind es Nachfahren niederländischer, deutscher und englischer Siedler, die ab dem Ende des 17. Jahrhunderts nach Südafrika auswanderten.

Landessprachen

Englisch, Afrikaans, Süd-Ndebele, isiXhosa, isiZulu, Nord-Sotho, Sesotho, Setswana, Siswati, Tshivenda, Xitsonga.

Es gibt elf Amtssprachen, die meist gesprochene ist Zulu. Englisch wird überall im Land gesprochen und verstanden.

Religionen

Südafrikas Verfassung garantiert Religionsfreiheit. Die große Mehrheit der Bevölkerung bekennt sich zum Christentum. Weitere Glaubensrichtungen sind der Islam, der Hinduismus und das Judentum. Kirchen, Moscheen, Tempel und Synagogen sind in den meisten großen Städten zu finden.

Christen 58%; Nicht-christliche Religionen 34,8%; Religionslose/ohne Angaben 7,2%

Feiertage

Südafrika hat zwölf Feiertage (public holidays): Neujahrstag, Karfreitag, Familientag (unser Ostermontag) und Weihnachten, ferner
21.3. Tag der Menschenrechte
27.4. Freiheitstag
1.5. Tag der Arbeit
16.6. Tag der Jugend
9.8. Nationaler Frauentag
24.9. Tag des Erbes
16.12. Tag der Versöhnung
26.12. Tag des Guten Willens (2. Weihnachtsfeiertag)
 
Fällt einer der Feiertage auf einen Sonntag, so gilt der folgende Montag als Feiertag.

Währung

Südafrikanischer Rand (ZAR).
Devisen können in unbegrenzter Menge als Bargeld oder in Form von Reiseschecks eingeführt und in jeder Bank eingetauscht.

Zeitzone

Während des hiesigen Sommers ist Südafrika mit der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zeitgleich, im Winter gehen die Uhren in Südafrika eine Stunde vor.

Klima

Südafrika hat ein gemäßigtes und angenehmes Klima und ist ein ausgezeichnetes Reiseziel für das ganze Jahr und zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.  Die Sommer sind warm bis heiß und die Winter im Süden lassen sich mit gut mit dem deutschen Frühling vergleichen. Die Morgen- und Abendtemperaturen sind jedoch niedriger und die Jahreszeiten entgegengesetzt zu den europäischen.

Frühling: September, Oktober, November
Sommer: Dezember, Januar, Februar
Herbst: März, April, Mai
Winter: Juni, Juli, August

Das Klima reicht von der trockenen Landschaft der Kalahari im Nordwesten über das etwa 1.500 m hoch gelegene Highveld um Johannesburg bis zu subtropischem Klima im Südosten und im Lowveld. Aufgrund des kühlen Atlantiks ist das Klima an der Westküste trockener, an der Ostküste durch den Indischen Ozean feuchter und wärmer.
Während das Highveld, die höher gelegenen Regionen also, im Sommer angenehm warm sind, kann es im Lowveld sehr heiß werden. An der subtropischen Ostküste gibt es im Sommer meist eine hohe Luftfeuchtigkeit.
Das Klima ist von Provinz zu Provinz unterschiedlich. Wenn Sie abends ausgehen, empfehlen wir Ihnen, einen Pullover oder eine leichte Jacke mitzunehmen, da es abends meistens etwas abkühlt. Sie sollten immer auf genügend Flüssigkeitsaufnahme achten.

Die besten Reisezeiten nach Reisezielen (von Norden nach Süden)

Nordosten mit Krüger Nationalparks & Lowveld

Die Regenzeit beginnt normalerweise im September und kann bis Mai dauern. Wesentlich erträglicher ist das Klima in den trockenen Wintermonaten Juni, Juli und August/September. Tagsüber ist es dann angenehm mild, und nachts wird es mäßig kalt.
Auch für Tierbeobachtungen im Kruger National Park ist diese Jahreszeit ideal, denn die Büsche und Bäume des ausgedehnten Bushvelds sind dann nicht belaubt und ermöglichen dem Betrachter einen freieren Blick auf die artenreiche Fauna. Da es im Winter so gut wie nie regnet, kommen die meisten Tiere morgens und abends an die Wasserstellen zum Trinken und können dort gut vom Auto aus beobachtet werden.
Die Beste Reisezeit für den Krüger Nationalpark ist je nach Interesse unterschiedlich. Während des regenreichen Sommers, von Dezember bis März gebären die Tiere ihre Jungen. Während der Regenzeit besteht jedoch erhöhtes Malariarisiko. Während des Winters mit weniger Regentagen konzentrieren sich die Tiere an den wenigen Wasserlöcher und sind besser zu beobachten.

Swasiland

Der meiste Niederschlag in Swasiland fällt im Sommer (Oktober bis März). Meistens sind es nur Schauer, länger anhaltende Regenfälle sind selten.

Man kann man in Swasiland vier Klimazonen unterscheiden:
Im Highveld mit einer durchschnittlichen Höhe von 1.300 m herrschen meist angenehme Temperaturen, die Luftfeuchtigkeit ist allerdings recht hoch. Hier fällt der meiste Regen in Swasiland.
Im Middleveld (flaches Grasland mit einer durchschnittlichen Höhe von 700 m) herrscht subtropisches Klima. Hier ist es trockener als im Highveld.
Das Lowveld auf durchschnittlich 220 m Höhe besteht aus Buschland. Hier ist das fast tropisch warm, der jährliche Niederschlag ist sehr gering. Im Sommer steigen die Temperaturen hier zum Teil auf über 32 °C.  
Das Lubombo, der Höhenrücken mit einer durchschnittlichen Höhe von etwa 600 m hat ein subtropisches, trockenes Klima.

Johannesburg, Pretoria & das Highveld

Aufgrund der Höhenlage von 1753 m über NN ist das Klima in Johannesburg das ganze Jahr über gut erträglich. Im Sommer wird es nie zu heiß, nachts kühlt es angenehm ab. Im Winter wird es nachts zwar recht kühl (Minustemperaturen), tagsüber aber scheint fast immer die Sonne und lässt die Temperaturen auf ein angenehmes Maß von bis zu 25 Grad klettern. Mit Regenfällen ist allenfalls in den Sommermonaten von Oktober bis März zu rechnen, ansonsten herrscht hier das trockene Klima des afrikanischen Binnenhochlands, das auch als "Highveld" bezeichnet wird.

Osten mit KwaZulu/Natal

Das Klima Osten von Südafrika mit KwaZulu/Natal wird vom Indischen Ozean bestimmt, so dass es in den Sommermonaten zu starken Niederschlägen kommt. Dann sind zudem die Temperaturen deutlich höher, oft bis über 30 Gard Celsius.
Bademöglichkeiten bieten sich entlang der Küste fast das ganze Jahr über an. Je weiter man in den Süden kommt, desto stärker schränkt sich die Badezeit allerdings ein. Im Winter kann das Baden ab Durban und in Richtung Port Elizabeth nur noch für abgehärtete Schwimmer wirklich eine Freude sein.

Die Höhenlage in den Drakensbergen von KwaZulu-Natal, deren gewaltige Bergmassive es bis weit über 3000 Meter bringen, sorgt für gemäßigte Temperaturen. Dies gilt auch schon für das Vorland, die Natal Midlands, wo die Sommertemperaturen selten die 30 Grad Marke überschreiten. Niederschläge konzentrieren sich auf die Regenzeit im Sommer (Dezember, Januar und Februar), wo mit täglichen Gewittern zu rechnen ist. Nicht selten schüttet es tagelang, manchmal eine ganze Woche. Dazwischen liegen jedoch stets Sonnentage.
In den Wintermonaten (Juni bis August) ist es trocken und tagsüber angenehm warm. Das Thermometer klettert bis auf 20 Grad. Nachts wird es jedoch empfindlich kalt, und auch in mittleren Lagen sinken die Temperaturen unter die Null-Grad-Grenze. In den Hochlagen fällt Schnee.    
Klimatisch am angenehmsten für die Drakensberge sind die Herbstmonate April und Mai, sowie der Winter. Reizvoll ist auch die Frühlingszeit, da dann zahlreiche Wildblumenarten in voller Blüte stehen.

Hochland von Lesotho

Im Hochland von Lesotho ist es das ganze Jahr über eher kühl. Selbst in den Sommermonaten Januar/Februar werden kaum höchste Temperaturen von über 25°C erreicht. Nachts fallen die Werte aber auch dann verbreitet auf einstellige Werte. Im Winter ist Nachfrost in Lesotho keine Seltenheit, in den Höhenlagen im Osten kann dann auch schon mal Schnee fallen.

Garden Route

Das Klima an der Garden Route ist maritim. Die Sommer sind gemäßigt warm, die Winter mild. Die Gardenroute gehört zu den niederschlagsreichsten Gebieten Südafrikas. Die feuchten Seewinde des Indischen Ozeans regnen sich an den Luv-Seiten der Berghänge ab.
Der westliche Teil der Gardenroute fällt noch in das Winterregen-Gebiet der westlichen Kapregion. Je weiter man in Richtung Port Elizabeth fährt, desto mehr verlagert sich die Regenzeit in die Sommermonate. Insgesamt ist jedoch ganzjährig mit Niederschlägen zu rechnen.
Die beste Reisezeit für den Garden Route sind die Frühlings- und die Sommermonate (September bis April). In den übrigen Monaten ist es kühl und feucht. Allerdings kann man auch im Winter oft stabilen Hochdruck-Wetterlagen antreffen mit schönem, trockenen Wetter und milden Temperaturen. Die Wasser-Temperaturen sind im Winter jedoch zum Baden zu niedrig.
Von Ende Juli bis Anfang Dezember können an der Küste Südafrikas regelmäßig Wale beobachtet werden.

Karoo

Das zentrale Binnenhochland Südafrikas, die Karoo, ist von den gewaltigen Bergketten des Randgebirges (Escarpment) umgeben. Die feuchten Seewinde regnen sich bereits an den Luv-Seiten der Berghänge ab, so dass die windabgewandten Seiten weitgehend trocken bleiben. Die endlosen Graslandschaften der Karoo erhalten darum jährlich kaum mehr als 400 mm Niederschlag, der hauptsächlich im Sommer fällt. Im Winter ist es dann weitgehend trocken. Die Niederschläge nehmen nach Nordwesten hin weiter ab. Die obere Karoo erhält normalerweise weniger als 200 mm pro Jahr und zählt damit zu den ariden, halbwüstenartigen Zonen (Niederschläge sind geringer als die Verdunstungsmengen).
Bedingt durch die Höhenlage des zentralen Hochplateaus von durchschnittlich 1200 m über NN bleiben die Temperaturen im Sommer meistens erträglich, wenngleich Werte von 35 Grad und mehr keine Seltenheit sind. Es ist jedoch eine trockene Hitze, die man selbst bei 30 Grad Celsius und mehr gut ertragen kann.

Der Nordwesten mit der Kalahari

Die Region um die Kalahari-Wüste sowie die Grenzregionen im Nordosten Südafrikas weisen stärkere Temperaturschwankungen aus als die milderen Küstenregionen. Hier muss man im Sommer mit hohen und sehr hohen Temperaturen rechnen, die durchaus belastend für den Kreislauf sein können. Im Winter ist es tagsüber meist sonnig und angenehm, nach Sonnenuntergang fallen die Temperaturen in kurzer Zeit stark ab und es kann sehr kalt werden. Sogar Nachtfröste sind möglich. Warme Kleidung ist absolut vonnöten.
Wer die Hitze nicht gut verträgt, sollte die Monate Oktober bis März möglichst meiden, da hier Maximalwerte von über 30°C keine Seltenheit sind. Mit tiefsten Temperaturen von unter 10°C muss in der Kalahariregion in den Monaten Mai bis September, in den anderen Grenzregionen von Juni bis August gerechnet werden.

Die Westküste und Namaqueland

In der wüstenhaften Küstenregion im Nordwesten Südafrikas und im angrenzenden Namaqualand sind die jährlichen Niederschlagsmengen extrem gering. Ursache ist der aus der Antarktis kommende Benguela-Meeresstrom im Atlantik. Die Luft über dem kalten Wasser kann nur geringe Mengen an Feuchtigkeit aufnehmen. Nur selten können sich darum Regenwolken bilden. Mit gelegentlichen Güssen ist nur in den Wintermonaten zu rechnen, wenn Gewitterfronten, die über Botswana und Nord-Namibia entstehen, sich bis hierher ausdehnen können.

Meist aber ist es trocken und heiß im Nordwesten Südafrikas. An der Küste kommt es häufig zu Seenebel Bildung, der sich um die Mittagszeit auflöst. Im Sommer sind die Temperaturen im unmittelbaren Küstenbereich stets gut zu ertragen. Bewegt man sich jedoch landeinwärts, so wird es rasch drastisch wärmer. Besonders heiß ist es am Unterlauf des Oranje (Orange River), wo die 40 Grad Marke oft überschritten wird. Im Winter liegen die Temperaturen tagsüber zwischen 25 und 30 Grad Celsius. Nachts allerdings kühlt es dann sehr stark ab. Nachtfröste sind nicht selten.    
 
Die schönste Jahreszeit in dieser Region ist die Frühlingszeit, wenn nach der kurzen winterlichen Regenzeit die zahlreichen Wildblumenarten das Land in ein prachtvolles Farbenmeer hüllen.

Kapstadt, das Weinland & die Kapregion

Kapstadt, das Weinland und die Kapregion erfreuen sich eines angenehmen mediterranen Klimas ohne extreme Temperaturschwankungen, milden Wintern und warmen Sommern, so dass man die Region als ganzjähriges Reiseziel ansehen kann. Sobald jedoch im Winter die Sonne untergegangen ist, kann es recht kühl werden. Im Sommer kann es heftige Winde geben. Die Wintermonate von Mitte Mai bis Ende August / Anfang September sind kühl. In dieser Zeit gibt es auch die meisten Niederschläge; der Regen fällt aber oft in kurzen Schauern, nach denen es wieder sonnig ist.

Einreisebestimmungen

Für Deutsche, Österreicher und Schweizer ist zur Einreise nach Südafrika kein Visum erforderlich. Bei Ankunft erhält man ein sogenanntes "visitor's permit", das in der Regel für maximal 90 Tage gilt.
Um ein "visitor's permit" zu erhalten, muss man einen Reisepass vorlegen, der mindestens 30 Tage über die Ausreise aus der Republik Südafrika hinaus gültig ist und mindestens zwei freie Seiten für Sichtvermerke enthält. Anerkannt wird auch ein vorläufiger Reisepass mit Lichtbild, derselben Gültigkeit und einer freien Seite.
 
ACHTUNG!!!  Neue besondere Einreisevorschriften für Kinder:
Ab 01.06.2015 treten neue Regelungen für Reisen von Minderjährigen in Kraft, wie folgt:

- in Begleitung beider biologischer Eltern wird der Reisepass und eine internationale Geburtsurkunde benötigt.

- in Begleitung beider Adoptiveltern wird der Reisepass,  eine internationale Geburtsurkunde und die Adoptionsurkunde, sofern die Adoptiveltern in der inter-nationalen Geburtsurkunde (noch) nicht eingetragen sind.

- in Begleitung eines biologischen Elternteils wird der Reisepass und eine internationale Geburtsurkunde  benötigt und eine Einverständniserklärung des anderen, auf der Geburtsurkunde eingetragenen Elternteils zur Ein- bzw. Ausreise nach/aus Südafrika mit dem Kind in Form einer eidesstattlichen, durch die Südafrikanische Botschaft bzw. das Generalkonsulat, durch einen Notar oder von einer Behörde beglaubigten, schriftlichen Erklärung*. Diese Erklärung darf bei der Einreise nach Südafrika nicht älter als vier Monate sein oder ein Gerichtsbeschluss über das alleinige Sorgerecht bzw. die gesetz-liche Vormundschaft für das Kind oder gegebenenfalls eine Sterbeurkunde des anderen auf der Geburtsur-kunde des Kindes eingetragenen Elternteils.

- in Begleitung einer Person, die kein biologischer Elternteil ist wird der Reisepass und eine internationale Geburtsurkunde  benötigt und eine eidesstattliche, durch die Südafrikanische Botschaft bzw. das Generalkonsulat, durch einen Notar oder von einer Behörde beglaubigte, schriftliche Erklärung* der Eltern des Kindes, dass die entsprechende Person berechtigt ist, mit dem Kind zu reisen; bzw. im Falle des alleinigen Sorgerechts eines Elternteils oder eines gesetzlichen Vormunds ein entsprechender Gerichtsbeschluss oder gegebenenfalls die Sterbeurkunde des anderen auf der Geburtsurkunde des Kindes eingetragenen Elternteils und beglaubigte Kopien der Ausweisdokumente oder Reisepässe der Eltern oder des gesetzlichen Vormunds des Kindes und Kontaktdaten der Eltern oder des gesetzlichen Vormunds des Kindes.

Alleinreisende Minderjährige benötigen einen Reisepass und Einverständnis eines Elternteils oder beider Elternteile oder des ge-setzlichen Vormunds zur Ein-/Ausreise des Kindes nach/aus Südafrika in Form einer eidesstattlichen, durch die Südafrikanische Botschaft bzw. das Generalkonsulat, durch einen Notar oder von einer Behörde beglaubigten, schriftlichen Erklärung*.
Sollte diese Einverständniserklärung nur von einem Elternteil bzw. vom gesetzlichen Vormund unterschrieben sein, so muss außerdem eine Kopie des Gerichtsbeschlusses vorgelegt werden, der diesem Elternteil das alleinige Sorgerecht für das Kind überträgt bzw. dem Vormund die Vormundschaft bzw. die Sterbeurkunde des anderen auf der Geburtsurkunde des Kindes eingetragenen Elternteils und ein Schreiben der Person, die das Kind in Südafrika in Empfang nimmt, einschließlich Adresse und Kontaktdaten für den Aufenthalt des Kindes in Südafrika und eine beglaubigte Kopie des Ausweisdokuments oder eines gültigen Reisepasses inklusive temporärer oder unbefristeter Aufenthalts-genehmigung der Person, die das Kind in Südafrika in Empfang nimmt. Diese beglaubigte Kopie muss im Original vorgelegt werden, d.h. vor Reiseantritt aus Südafrika an den/die minderjährige/n Reisende/n per Post oder Kurier geschickt werden und Kontaktdaten der Eltern oder des gesetzlichen Vormunds des Kindes (Angabe in der Einverständniserklärung möglich).

Ein Formblatt für die elterliche Einverständniserklärung steht unter folgendem Link zum Download bereit: www.dha.gov.za/files/ParentalConsentAffidavit.pdf.
 
Es wird dringend empfohlen, englischsprachige Erklärungen, Urkunden bzw. Übersetzungen vorzulegen. Fragen in diesem Zusammenhang kann nur das Department of Home Affairs unter www.dha.gov.za bzw. die südafrikanischen Auslandsvertretungen verbindlich beantworten.

Nähere und verbindliche Auskünfte erteilt die Südafrikanische Botschaft in Berlin, E-Mail: berlin.consular@dirco.gov.za, oder im Internet unter:
www.suedafrika.org/visa-sa-dokumente/visum-max-90-tage.html
www.suedafrika.org/visa-sa-dokumente.html

Medizinische Hinweise

Südafrika verfügt über ausgezeichnete medizinische Einrichtungen und ist verhältnismäßig gut ausgebaut. Ärztliche Hilfe ist meistens nicht zu weit entfernt und selbst kleinere Städte verfügen über Krankenhäuser. Arztrechnungen müssen sofort beglichen werden. Da der Versicherungsschutz der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland Behandlungen in  Südafrika nicht einschließt, ist der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung vor Reisebeginn ratsam..

Impfungen sind für Südafrika nicht vorgeschrieben, ausgenommen davon sind Reisende aus Gelbfieberinfektionsgebieten, die eine entsprechende Impfung nachweisen müssen.
Normaler Impfschutz über Tetanus, Diphtherie und Polio sollte vorliegen. Hepatitis A und B Schutz sowie Malaria Prophylaxe werden empfohlen. Bitte konsultieren Sie Ihren Hausarzt.

Besucher, die aus Gelbfieber- Endemiegebieten nach Südafrika einreisen wollen, müssen eine Gelbfieberimpfung durch einen Impfausweis nachweisen.

Über sonstige medizinische Vorbeugemaßnahmen, Verhaltensregeln, ansteckende Krankheiten und anderes sollten Reisende sich rechtzeitig vor Reiseantritt bei einem Arzt Ihres Vertrauens informieren.
Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
Die Angaben sind:
·    zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
·    auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
·    immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
·    trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Malariavorsorge/HIV

Südafrikas Malariagebiete sind die Tiefebenen der Provinzen Limpopo, Mpumalanga und im Nordosten von KwaZulu-Natal. Da eine Vielzahl von Faktoren das individuelle Malariarisiko festlegt, sollte rechtzeitig vor Reiseantritt in einem persönlichen Gespräch mit einem Arzt die richtige Malariaprophylaxe individuell bestimmt werden.
 
In den Malariagebieten sollte wegen der Stechmücken auf Parfüm oder Rasierwasser verzichtet werden. Der beste Schutz gegen Malaria ist langärmelige Kleidung in möglichst hellen Farben (dunkle Kleidung zieht Moskitos an) und geschlossene Schuhe. Besonders anfällig sind die Knöchel. Sprühen oder reiben Sie ungeschützte Körperstellen mit Insekten abwehrenden Mitteln ein.

Apotheken (Chemists oder "Apteek") verfügen in den Städten über einen Notdienst. Hier kann man auch Medikamente zur Malaria-Prophylaxe ohne Rezept kaufen.

Die hohe Verbreitung von HIV/Aids im südlichen Afrika mahnt zur Vorsicht vor einer möglichen Ansteckung.

Hinweis

Wenn Sie von einem Land einreisen, in welchem ein Gelbfieberrisiko besteht (einschließlich Sao Tome and Principe, Somalia, Tansania und Sambia); oder in Transit in einem Land waren, in welchem ein Gelbfieberrisiko besteht, wird eine gültige Gelbfieberbescheinigung von sowohl südafrikanischen als auch ausländischen Staatsbürgern gefordert.

Versicherung  

Es wird dringend empfohlen, eine Reiseversicherung abzuschließen, die Diebstahl, Verluste, Umfälle und medizinische Versorgung abdeckt. Sollten Sie Abenteuersportarten wie Tauchen, Bungee Jumping, Motorradfahren oder einfach nur Wanderungen durch die Natur planen, sollten Sie sicherstellen, dass Ihre Versicherung mögliche Risiken abdeckt.

Rauchen

Das Rauchen ist in öffentlichen Gebäuden, Transportmitteln, Einkaufszentren und Restaurants nicht gestattet.

In den meisten Hotels ist rauchen auf dem Balkon geduldet, manchmal rühmen sich die Häuser auch insgesamt Smoke-Free zu sein und die Kunden müssen auf der Straße stehen.

Zollvorschriften

Erlaubt sind alle Dinge des persönlichen Gebrauchs. Neue oder gebrauchte Waren dürfen bis zu einem Gegenwert von R 500 eingeführt werden, außerdem 200 Zigaretten und 50 Zigarren und 250 g Tabak; 1 l Spirituosen und 2 l Wein; 50 ml Parfüm und 250 ml Eau de Toilette; Geschenke bis zu einem Wert von 3.000 ZAR.

Folgendes dürfen Sie nicht nach Europa mitbringen

·    Raubtierfelle
·    Elfenbein
·    lebende/ausgestopfte Tiere
·    Produkte aus Schildpatt
·    Krokodil- und Schlangenhautprodukte
·    Korallen und Muscheln
·    aufgespießte Schmetterlinge
·    Kakteen und Orchideen

Beachten Sie

Der Zoll beschlagnahmt alle Souvenirs aus Tier- und Pflanzenprodukten ohne amtliche Begleitpapiere!

Zahlungsmöglichkeiten

Fast überall im Land kann man mit Kreditkarte bezahlen und am Geldautomaten Bargeld abheben. EC-Karten mit dem Maestro-Zeichen können an den Geldautomaten in Verbindung mit der persönlichen Geheimzahl (PIN) ebenfalls genutzt werden.  
Bei den großen südafrikanischen Banken kann man Devisen und Reiseschecks tauschen. Zweigstellen und Bankautomaten findet man in jeder größeren Stadt, sowie an den internationalen Flughäfen. In den Großstädten unterhalten auch verschiedene internationale Banken Filialen. Die Öffnungszeiten sind in der Regel von Mo. bis Fr. 9 bis 15.30 Uhr, Sa. 8.30 bis 11 Uhr.

ACHTUNG, manche Tankstellen akzeptieren keine Kreditkarten. Zum Tanken besser immer Bargeld einstecken.

Mehrwertsteuer

Die Mehrwertsteuer (Value Added Tax, VAT) beträgt gegenwärtig 14 % und ist im Preis der meisten Waren und Dienstleistungen eingeschlossen.

Ausländische Besucher können ab einem Warenwert von ZAR 250 die VAT erstattet bekommen. Aber vergütet wird nur, wenn der Verkäufer ein Rechnungsformular (VAT 263) korrekt ausfüllt und eine Rechnung schreibt.

Wichtig

Name und Anschrift von Käufer wie Verkäufer sowie die genaue Beschreibung, Preis und VAT Angabe der gekauften Ware sowie die VAT registration number müssen aufgeführt sein. (Nicht jeder Laden hat diese VAT-Number!)

Bei der Ausreise wendet man sich an den tax refund Schalter am Flughafen oder, für alle die von Kapstadt aus fliegen, an die Rückerstattungsstelle an der V & A Waterfront.

Tipp

Wenn man schon um 09:00 Uhr dort erscheint, spart man viel Wartezeit (sonst oft lange Schlangen). Alle Waren, für die VAT-Rückerstattung beantragt wird, müssen bei Abreise einem bevollmächtigten Beamten am Flughafen (auch wenn die Formalitäten an der Waterfront in Kapstadt erledigt wurden) zur Prüfung vorgelegt werden. VAT wird nicht erstattet, wenn die Waren nicht zur Inspektion vorgelegt werden können.

VAT-Rückerstattungsstellen befinden sich an folgenden internationalen Ausreisepunkten

Flughafen Oliver Tambo (Johannesburg)
Flughafen Durban International
Flughafen Cape Town International
Tourist Information, Clock Tower, V & A Waterfront Kapstadt

Telefon/Handy/Internet

Der größte Teil des Landes verfügt über ein gut funktionierendes Telefonnetz, überwiegend im Selbstwählverkehr. Man kann natürlich auch das eigene Handy mitnehmen. Sowohl D- als auch E-Netz funktionieren in vielen Regionen des Landes. Vorwahl von Europa nach Südafrika ist 00 27, von Südafrika nach Deutschland 00 49, nach Österreich 00 43, in die Schweiz 00 41.
Die Telefonzellen für Münzen sind blau, für Telefonkarten grün. Telefonkarten für R 10, 20, oder 50 sind bei Postämtern, an Flughäfen, aber auch in Einkaufszentren erhältlich. Nahezu alle Hotels in Südafrika sind heute auch mit Fax-Anschluss und einer Möglichkeit der Internetnutzung ausgestattet.

Bringen Sie einfach Ihr Handy aus Deutschland mit! Die Funkversorgung ist optimal. Es gibt schon für wenig Geld "vorbezahlte Karten" (z. B. Vodago - prepaid) inklusive Telefoneinheiten und Telefonnummer. Sie sind erreichbar und - vor allem - können immer und überall anrufen, wenn Sie sich verfahren haben oder Hilfe benötigen.
Die zwei großen "Cellular-Gesellschaften" Vodacom und MTN bieten neben kostenlosen Notrufnummern auch einen "Crime-Watch"-Service an.

Die meisten Unterkünfte sind mittlerweile mit teilskostenlosem W-Lan/WiFi ausgestattet.
Bis auf einige ganz kleine Ortschaften, gibt es in allen Städte und Städtchen mit mindestens einem Internet-Café oder Cyber Shop.

Elektrizität

Das Stromnetz der meisten Städte hat 220/230 Volt Wechselstrom. Adapter (dreipolig) für Stecker sind nur vor Ort erhältlich. Meist haben aber die Unterkünfte vor Ort schon einen Adapter vorrätig oder die für unsere Stecker passenden Steckdosen.

Kleidung

Entsprechend dem warmen, gemäßigten Klima sollte die Kleidung leicht und luftdurchlässig sein. Da es zu jeder Jahreszeit in den einzelnen Regionen große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht geben kann, gehören Jacke oder warmer Pullover, feste Schuhe sowie ein Regenschutz mit ins Gepäck. Im Allgemeinen ist legere Kleidung angebracht. Für den Besuch exklusiver Hotels oder Restaurants sollten aber Jackett und Krawatte sowie das "kleine Schwarze" ebenfalls zur Reisegarderobe gehören. Auf Safari sind neutrale Farben wie braun, beige und khaki ideal. Kräftige Farben oder weiß könnten die Tiere reizen. Gegen die intensive Sonnenstrahlung empfehlen wir geeignete Kopfbedeckungen, Sonnenschutzcreme und das Tragen einer Sonnenbrille.

Führerschein

Wenn Sie planen, mit einem Mietwagen zu fahren, benötigen Sie einen internationalen Führerschein (der alte graue Führerschein ist NICHT gültig). Diesen können Sie sich bei der örtlichen Kfz-Zulassungsstelle gegen Gebühr ausstellen lassen.

Reisen über Land/ Verkehr

In Südafrika herrscht Linksverkehr (die Autos/Mietwagen haben Rechtslenkung). Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt außerhalb geschlossener Ortschaften 100 km/h beziehungsweise 120 km/h und innerhalb von Ortschaften 60 km/h, sofern keine anderen Limits angegeben sind.
Das Anlegen von Sicherheitsgurten ist vorgeschrieben.
Die zulässige Alkoholgrenze beträgt 0,5 Promille.
An den sogenannten 4 Stopp Kreuzungen hat derjenige Vorfahrt, der als erster die Kreuzung erreicht hat.

Sowohl Stop-Schilder als auch Geschwindigkeitsbeschränkungen sollten im eigenen Interesse stets beachtet werden. In Südafrika gibt es viele Radarkontrollen. Bei Verstößen ist mit hohen Geldbußen zu rechnen, die in der Regel an Ort und Stelle in bar entrichtet werden müssen.
Leider muss immer mit der Rücksichtlosigkeit anderer Verkehrsteilnehmer, insbesondere von Sammeltaxis, gerechnet werden.

Die rechte Fahrbahn ist die Überholspur. ACHTUNG, bei dreispurigen Autobahnen wird auch auf der linken Seite überholt (dies ist nicht illegal in Südafrika, es ist allgemein üblich).

Viele Straßen in Südafrika haben wie bei uns die Autobahnen "Standspuren". Diese dürfen auch befahren werden. Jedoch sollte man dies mit einer gewissen Vorsicht tun (Fußgänger, parkende / haltende Fahrzeuge, frei laufende Tiere). Auch sind diese Streifen mal breiter und mal schmäler ausgebaut. Viele die überholen, bedanken sich mit einem kurzen Betätigen der Warnblickleuchte.

Vermeiden Sie, nachts zu fahren und nehmen Sie keine Anhalter mit.

Schließen Sie Ihr Fahrzeug immer ab und lassen Sie keine Wertgegenstände im Auto! Öffnen Sie vor den Augen Fremder nicht den Kofferraum, um Dinge ins Auto zu legen!

In den größeren Städten wie Johannesburg, Durban und Kapstadt gibt es zu den Hauptverkehrszeiten, d. h. zu Arbeitsbeginn und -ende auch Staus auf der Autobahn. Versuchen Sie, diese Stoßzeiten möglichst zu vermeiden.

Fahren Sie nicht alleine in Townships und angrenzende Gebiete, nehmen Sie an einer geführten Tour teil.

Nehmen Sie für unterwegs immer genügend Wasser oder "Cooldrinks" mit.

Straßenverhältnisse

Die Straßen sind meist gut ausgeschildert. Die nummerierten Nationalstraßen (N) sind nur zu einem Teil als Autobahnen ausgebaut, sie entsprechen etwa gut aus- gebauten Bundesstraßen hierzulande. In gutem Zustand sind aber auch die meisten der ebenfalls nummerierten Regionalstraßen (R), auf denen das Verkehrsaufkommen meist sehr gering ist.

 Die großen Überlandstraßen in Südafrika sind zumeist in gutem Zustand. Nebenstraßen hingegen sind vor allem in ländlichen Gegenden oft unzureichend gesichert und von schlechter Qualität. Es wird empfohlen, Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr zu unternehmen, da Autopannen, schlechte Straßen mit Schlaglöchern, nicht hinreichend ausgeschilderte und gesicherte Baustellen sowie Tiere auf der Fahrbahn ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.

Einige Teilstücke der Nationalstraßen sind Mautstraßen (Toll Roads). Diese Straßen sind in den Straßenkarten und vor der Mautstraße selbst mit einen "T" gekennzeichnet. Die Gebühren schwanken meist beträchtlich, sind aber in der Regel von der Entfernung abhängig. Ausweichstrecken zu den gebührenpflichtigen Straßen sind oft vorhanden, die sind aber meist in einem deutlich schlechteren Zustand und schlecht ausgeschildert.

Sicherheit/Kriminalität

Es ist sinnvoll, in Großstädten die gleiche Vorsicht walten zu lassen wie in allen Metropolen der Welt.

Lassen Sie das Gepäck niemals unbeaufsichtigt vor dem Hotel oder in der Empfangshalle stehen. Deponieren Sie Wertsachen im Hotelsafe; bummeln Sie nach Einbruch der Dunkelheit nicht allein durch die Straßen; verschließen Sie immer Ihr Auto und halten Sie die Fenster geschlossen. Versuchen Sie möglichst noch im Hellen das Tagesziel zu erreichen.

Aktuelle Hinweise zur Sicherheit finden Sie auf der Webseite des Auswärtigen Amtes.

Nationalparks

Fast alle Nationalparks in Südafrika erheben Besuchs- und/oder Campinggebühren. Diese variieren von Fall zu Fall. Die Nationalparks unterstehen der Leitung von South African National Parks (Sanparks), wodurch ein gleichbleibender Standard bei Unterkunft und Einrichtungen gewährleistet ist. South African National Parks hat alle Parks so angelegt, dass sie auch von Individualreisenden erkundet werden können.

Private Reservate

Die Wildbeobachtungen in den privaten Parks unterscheiden sich von denen in den Nationalparks vor allem durch die wesentlich luxuriösere Unterbringung und sehr persönlichen Service. Zudem dürfen die Ranger in den privaten Reservaten von den bestehenden Wegen abfahren, um so mit ihren Gästen noch näher an die Tiere heranzukommen.

Fauna/Flora

Die Tiere alleine sind schon eine Reise wert. Als eines der ersten Schutzprogramme für Wildtiere weltweit wurde Südafrikas Krüger Nationalpark ins Leben gerufen, der heute seit über einem Jahrhundert besteht. Inzwischen ist er Teil eines riesigen Schutzgebietes, das sowohl private als auch öffentliche Wildparks umfasst, und sogar über die Landesgrenzen hinausragt in das angrenzende Mosambik und Simbabwe.
 
Zahlreiche andere, kleinere und größere Wildreservate sind im gesamten Land zu finden. So kannst Du beispielsweise im Pilanesberg National Park, nur zwei Autostunden von Großstadtdschungeln wie Pretoria und Johannesburg entfernt, Löwen, Elefanten, Büffel und unzählige andere Tierarten in ihrer natürlichen Umgebung erleben. Auch für Vogelbeobachter ist Südafrika ein wahres Paradies.

Wale

Jedes Jahr kommen die unterschiedlichsten Walarten nach Südafrika, um sich in warmen, geschützten Gewässern zu paaren und ihre Jungen großzuziehen. Besonders beliebt sind die südlichen Glattwale, die durch ihre Kraft und Eleganz ein einzigartiges Naturschauspiel bieten. Ihr Spitzname "Southern Rights" stammt noch aus der Zeit des Walfang: Glattwale waren die "richtigen", idealen Wale zum Jagen, weil sie langsam sind und nach dem Erlegen an der Oberfläche bleiben statt zu sinken. Heute stehen die sanften Giganten unter Naturschutz und ziehen jährlich Tausende von Beobachtern in ihren Bann.

Haie

Die zweite große Meeres-Attraktion Südafrikas sind die Haie. Keine Sorge: Die südafrikanischen Gewässer sind sicher für Schwimmer und Wassersportler. Entlang der Küste KwaZulu-Natals sind die Hauptstrände mit Netzen gegen Haie geschützt und werden den ganzen Tag von speziell ausgebildeten Lebensrettern patrouilliert. Abgelegene Strände werden aber nicht bewacht.

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. Aktuelle Informationen finden Sie im Internet u.a. unter www.auswaertigesamt.de

Ihr TourConsult Team