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Atlantic Canada

„Canada's East Coast"

Zu den Provinzen an der Ostküste von Kanada zählen Nova Scotia, New Brunswick, Newfoundland & Labrador sowie die kleinste Provinz von Kanada Prince Edward Island. Diese Gebiete stellen Regionen dar, die uns am nächsten sind. Das merkt man schon an der Mentalität der Einheimischen welche sehr stark europäisch geprägt ist. Vor allem französische, deutsche und auch schottisch/englische Einflüsse sind in vielen Orten nicht zu verkennen und tragen zum einzigartigen Charme der Region bei. Alle vier Provinzen profitieren von ihrer besonderen Lage am Wasser, insgesamt verfügen die Provinzen in Kanada über eine wuderschöne Küsten von mehr als 28.000 km Länge. Sehr viel Platz, Gedränge kennt man hier nicht. Und jede Provinz bietet einzigartige Naturwunder, die sonst an keinem Ort der Welt so vorzufinden sind.

Allgemeine Informationen

Mit Canada's East Coast bezeichnet man die Region im äußersten Osten von Kanada. Zu Canada's East Coast gehören vier Provinzen: New Brunswick an der Grenze zu Québec gelegen; Nova Scotia - eine Halbinsel über eine Landzunge mit New Brunswick verbunden, die kleinste Provinz in Kanada Prince Edward Island (PEI) sowie Newfoundland & Labrador.

Die Ostküste von Kanada ist näher als jedes andere nordamerikanische Ziel. Ein Direktflug von Deutschland nach Halifax dauert rund sechs Stunden. Die Ostküste erstreckt sich über zwei Zeitzonen (NFL -4,5 h, die anderen Provinzen -5 h). In den Provinzen der East Coast ist das Meer allgegenwärtig. Beschauliche Buchten, fjordähnliche Häfen und lange Strände bieten Abwechslung und zeigen, wie vielfältig Canada's East Coast ist. Die Küste ist überall und für jedermann zugänglich. Der Einfluss des Meeres bestimmt natürlich auch die regionale Küche der Provinzen. Unzählige Fischrestaurants bieten eine gute und preiswerte Auswahl an Meeresfrüchten.

 

Klima


Es herrscht ein maritimes Klima an der Ostküste von Kanada. Die Sommer sind warm und sonnig mit 20-25 Grad und mehr, die Nächte angenehm kühl ähnlich wie bei uns. Es weht immer eine frische Meeresbrise. Die ohne Zweifel schönste Zeit ist der Indian Summer, wenn sich die Ahornbäume in Ostkanada flammend rot färben. Der Indian Summer beginnt gegen Mitte September und dauert ca. bis Ende Oktober. Die Winter in Kanada sind sehr mild aber feucht. New Brunswick, Nova Scotia und Neufundland haben sogar Wintersportgebiete. Regenkleidung jedoch darf in keinem Gepäck fehlen, egal zu welcher Jahreszeit gereist wird. Insgesamt verfügt die East Coast über gut 28.000 km Küstenlinie, daher trifft man häufig keine Menschenseele. Zusammen stellen die Provinzen der East Coast von Kanada eine Ferienregion besonderer Art dar. Jede Provinz in Kanada bietet einzigartige Naturwunder, die sonst nirgendwo auf der Welt zu finden sind, z.B.:

• Die Klippen & Inlandfjorde des Gros Morne National Parks in Neufundland

• Die Felsen Hopewell Rocks in New Brunswick, wo die höchsten Gezeiten der Welt vier Stockwerke hohe Skulpturen aus den Klippen gemeißelt haben.

• Die spektakuläre Küstenstraße Cabot Trail auf Cape Breton Island im Nordenvon Nova Scotia in Kanada

• Die wunderschönen weiß-rötlichen Strände und warmen Gewässer von Prince Edward Island (PEI) in Kanada

Geschichte - Die Akadier 

Im Zusammenhang mit den Atlantikprovinzen kommt man an der Geschichte der Akadier nicht vorbei. Akadier nennt man die Nachkommen französischer Siedler in Akadien- Kanada. Die so bezeichnete Gegend beinhaltet die Provinzen der East Coast, Québec und Teile der nordöstlichen USA, z.B. Maine. Die Akadier stammen wohl von den frühen Hugenotten ab bzw. von den 300 Siedlern, die zwischen 1632 und 1635 von Frankreich nach Port Royal gebracht wurden. 1710 fiel das Gebiet wiederholt in britische Hände und Frankreich musste Akadien im Jahr 1713 endgültig an die Briten abgeben. Trotzdem bauten die Franzosen um 1720 eine Seefestung auf Cape Breton Island im nördlichen Nova Scotia, das Fortress Louisbourg. Ein Loyalitätseid auf die britische Krone wurde seitens der Akadier abgelehnt. 1755 brach der Krieg zwischen Frankreich und England wieder offen aus. Der englische Gouverneur verlangte nun kategorisch den Loyalitätseid. Unerbittlich wurden in manchen Gegenden Familien, Männer von Frauen und Kindern getrennt und auf die neuenglischen Kolonien verteilt. Innerhalb von acht Jahren wurden zwischen 6.000 und 10.000 Akadier von ihren Wohnstätten vertrieben. Nur an der Nordküste New Brunswicks in Kanada konnten sich Bevölkerungsteile der Akadier halten. Sie bewahrten bis heute Sprache und Kultur.

 


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