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Reiseführer

Reiseinfos Mauritius:

Klima:

Das Klima ist auf Mauritius relativ mild und auch während der heißen Sommermonate erträglich. Regnen kann es das ganze Jahr über auf Mauritius. Die angenehmsten Reisemonate sind von April bis Juni und von September bis Dezember.
Mauritius liegt südlich des Äquators und die zwei Jahreszeiten, Sommer und Winter, sind den europäischen entgegengesetzt. 

Bevölkerung:
Die Bevölkerung von Mauritius wurde auf 1,200,000. Einwohner geschätzt. Sie setzt sich aus ethnischen Gruppen verschiedenen Ursprungs zusammen: Indisch (hinduistisch und muslimisch), afrikanisch, europäisch und chinesisch. Die Immigranten kamen in mehreren Schüben auf die Insel  Mauritius und brachten ihre Kulturen, Sprachen, Werte und Traditionen mit. Somit wird Mauritius heute als ein echter, kultureller Schmelztiegel angesehen. Mauritius wird oft als Vorbild für das friedliche Zusammenleben der Hauptreligionen der Welt angesehen. 

Geschichte
Mauritius war den Arabern schon im zehnten Jahrhundert bekannt. 1505 von dem portugisischen Seefahrer Pedro Mascarenas entdeckt, wurde die Insel Mauritius 1598-1710 von den Holländern und 1715-1810 von den Franzosen besetzt und im Jahre 1814 durch den Vertrag von Paris an England abgetreten.

Mauritius erlangte am 12. März 1968 die Unabhängigkeit und wurde am 12. März 1992 eine Republik. Mauritius ist eine parlamentarische Demokratie, die zum Teil an das britische Modell angelehnt ist. Das Parlament besteht aus 62 Abgeordneten, die alle 5 Jahre gewählt werden. Der Präsident ist das Staatsoberhaupt, aber die verfassungsmäßige Macht wird durch den Premierminister und das Kabinett ausgeübt.

Einreise:
Für einen Aufenthalt auf Mauritius benötigt man einen, mindestens ab dem Rückreisedatum berechneten, sechs Monate gültigen Reisepass. Weitere Bedingungen sind ein Rückflugticket und ausreichende finanzielle Mittel um Aufenthaltskosten in Mauritius zu decken. Staatsangehörige aus Ländern der Europäischen Union benötigen kein Visum. Andere Nationalitäten wenden sich bitte an die entsprechenden mauritischen Botschaften.

Jahreszeiten:
Sommer: von November bis April

Hitze und Luftfeuchtigkeit sind besonders im Februar sehr hoch. Es werden die höchsten Niederschlagswerte gemessen, die v.a. im zentralen Bergland zwischen Februar und März am höchsten sind. Im Sommer geht die Sonne um 5 Uhr auf und um 19 Uhr unter. Es ist die beste Jahreszeit zum Tauchen (Dezember bis März) und Hochseefischen (Oktober bis April).auf Mauritius.

Zyklone, tropische Wirbelstürme, treten vorwiegend in den Monaten Januar bis April auf. In manchen Jahren sind sie so weit von der Insel Mauritius entfernt, dass sie nur Regen bringen. Doch manchmal sind sie der Insel so nahe, dass sie die Vegetation und auch einige Gebäude zerstören können. Die Baukonstruktion und Ausstattung der Hotels ist diesen Naturkatastrophen angepasst.

Winter: von Mai bis Oktober

Diese Jahreszeit ist kühler, weil man die Passatwinde, frische Winde vom Südosten, mehr spürt. Die niedrigsten Temperaturen werden im August registriert. Die Sonne geht um 6 Uhr morgens auf und um 17.45 Uhr unter. Es ist die beste Jahreszeit für das Surfen (Juni - August) auf Mauritius.

Die Hauptstad Port Louis:

Port Louis, heutige Haupt- und Hafenstadt von Mauritius, wurde von dem französischen Gouverneur François Mahé La Bourdonnais im Jahre 1735 gegründet. Der Hafen wird von mehreren Bergrücken, die ihn in einer Halbkreisform umgeben, geschützt. Die Stadt Port Louis, heute das Finanzzentrum der Insel Mauritius, hat ihren Charme behalten: seine historischen Monumente zeugen von vergangener Pracht. Die Stadt der Künstler steht zur Entdeckung bereit.

Zentral Markt
Der malerische Zentralmarkt, der erst 2004 wieder vollständig aufgebaut wurde, ist ein spannender Sammelplatz aller Mauritier. Dort findet man alles, was den mauritischen Charme ausmacht: Produkte des Kunsthandwerks, Gemüse, Dhall Purri (indische Pfannkuchen), sowie Händler, die alles Mögliche anbieten, sogar Heilkräuter. Man kann hier Schnäppchen machen, man muss dazu aber unbedingt handeln!

Regierungsgebäude
Dieses Gebäude stammt aus der Regierungszeit von Gouverneur Nicholas de Maupin (1729 ? 1735), wurde von Mahé La Bourdonnais ab 1738 umgewandelt und erhielt seine derzeitige Struktur. Als nationales Monument von Mautritius anerkannt, ist das Regierungsgebäude Zeuge einer Eleganz aus einer anderen Zeit. Eine Statue von Mahé La Bourdonnais, die sich dem Meer zuwendet, thront auf dem Place D'Armes.

Die Zitadelle
Die Zitadelle (Fort Adélaïde), die zwischen 1834 und 1840 zu der Zeit des Gouverneurs Sir William Nicolay gebaut wurde, diente der Überwachung der Bürger von Port Louis, um einer Revolte während der Abschaffung der Sklaverei vorzubeugen. Später nützte man sie, um die Ausbreitung von Bränden zu verhindern; sobald ein Feuer in der Stadt gesichtet wurde, was bei den damaligen Holzkonstruktionen eine sehr ernste Angelegenheit war, wurde als Warnung eine Kanonenkugel abgefeuert.

Das chinesische Viertel
Dieses Viertel ist malerisch und interessant. Malerisch wegen der Händler, die Mines bouillies (gekochte Nudeln) und Boulettes Poissons (Fischbällchen) anbieten und interessant, weil man fast alles zu einem Spottpreis findet. Sich in diesem Viertel aufzuhalten ist ein reines Vergnügen, denn an jeder Straßenecke wartet eine andere Überraschung. Verpassen Sie den Drucker nicht, der seine Zeitung auf traditionelle Art zusammensetzt und zögern Sie nicht, die kleinen Krämerläden zu betreten.

Jummah Moschee
Die Jummah Moschee (1853) ist die älteste Moschee der Insel Mauritius. Sie befindet sich in der Rue Royal, direkt in der Stadtmitte, und besticht durch ihre beeindruckende maurische Architektur, die an Handwerkliche Kunst erinnert. Die imposante Eingangstür, die aus massivem Teakholz geschnitzt wurde, ist ein wahres Meisterstück. Selbstverständlich ist die Jummah Moschee eine der am meisten besuchten Moscheen der Insel Mauritius. 

Das Zentrum:
Grand Bassin - nicht weit vom Wasserreservat Mare aux Vacoas entfernt, beherbergt Grand Bassin in einem erloschenen Vulkankrater einen der zwei Naturseen der Insel. Dies ist ein wichtiger Pilgerort für Mauritier hinduistischen Glaubens.

Rose Hill
Bekannt als kulturelles Zentrum auf Mauritius und lebhafte Studentenstadt ist Rose-Hill ein lohnendes Ziel. Auch das im Kolonialstil gehaltene Rathaus, das im italienischen Stil erbaute Le Plaza Theater, die Kunstgalerien und das arabische Handelsviertel (Arab town) sollte man sich anschauen.

Curepipe
Curepipe ist eine der bedeutendsten Wohnstädte der Insel Mauritius. Dort gibt es nette Geschäfte und Restaurants. Zwischen Curepipe und Floréal befindet sich der spektakuläre, 85 m tiefe und 200 m breite Trou aux Cerfs Vulkankrater, von dem aus man eine panoramische Aussicht der Insel Mauritius genießen kann.

Markt von Quatre Bornes
Quatre Bornes ist eine der meist bewohnten Städte von Mauritius und bekannt für die donnerstags und sonntags abgehaltenen Märkte. Dann werden Stoffe und andere Textilien (wie z.B. Fertigkleider, bedruckte Baumwolle, Saris) zu niedrigen Preisen angeboten. Hier kann man ein Schnäppchen machen!

Ethnologisches Museum der indischen Gastarbeiter
In diesem Museum wird die Massenankunft der indischen Kulies nach der Abschaffung der Sklavenhaltung (1835) erläutert. Im Jahre 1909 nach der Abschaffung der indischen Einwanderungswelle, gab es 450 000 Inder. Heute vertreten ihre Nachkommen zwei Drittel der mauritischen Bevölkerung. Im Museum wird das Leben der indischen Arbeiter im 19.Jahrhundert detailliert und an Hand von Dokumenten nacherzählt.

Der Westen:
Chamarel und die siebenfarbige Erde.
Eine gewundene Straße mit atemberaubenden Blicken auf Le Morne führt von Case Noyale zur siebenfarbigen Erde von Chamarel. Diese besteht aus Hügeln, deren Erde aus Schattierungen in blau, grün, rot und gelb einen interessanten Kontrast zur natur belassenen Umgebung gibt. Der in der Nähe gelegene Chamarel-Wasserfall stürzt aus einer reichen Vegetation in die Tiefe und ist ein wunderschöner Anblick.

Le Morne
Im Südwesten der Insel Mauritius liegt Le Morne, magischer Ort, wo sich Erde und Meer berühren. Über diese von breiten Lagunen umgegebene Halbinsel erhebt sich Le Morne Brabant, der majestätische Berg. Diese felsige Gedenkstätte erinnert an die tragische Flucht der Freiheitssuchenden Sklaven. Le Morne Brabant kann man ab Flic-en-Flac vom Strand aus erblicken.

La Preneuse
La Preneuse ist der Standort von einem der 5 Martello-Türme, die von den Engländern in den Hauptbuchten errichtet wurden, um einen vom Meer ausgehenden Außenangriff zu verhindern. Der Turm wurde kürzlich restauriert und Besucher können seinen raffinierten Bau bewundern. Man kann dort auch eindrucksvolle Kanonen und andere Gegenstände sehen, die bei archäologischen Ausgrabungen in der Nähe gefunden wurden.

Tamarin
Die ausgedehnte Bucht von Tamarin hat sich eine wilde Seite auf Mauritius bewahrt. Im Juli und August praktizieren Einheimische und Touristen das Wellenreiten in Mauritius. Eine weitere Attraktion sind die Salzgewinnungsanlagen, die man am Eingang des Dorfes sieht. Das trockene und heiße Klima in dieser Gegend ermöglicht es, Wasser aus dem Meer zu pumpen, es zu filtern und es dann in der Sonne verdunsten zu lassen. Delphine halten sich auch gerne in der Bucht auf- Delphinschwärme können dort beobachtet werden.

Der Norden:
Grand Baie - die erste Region der Insel Mauritius, in der der Tourismus Fuß gefasst hat, ist ein Muss: Grand Baie ist ein Einkaufsparadies: man findet dort Freizeitvergnügungen und Grand Baie ist auch ein belebter Ort mauritischer Nächte, denn es gibt zahlreiche Restaurants, Bars und Diskotheken. Der Strand La Cuvette ist einen Umweg wert.

Das Dorf Cap Malheureux
Mit seiner Kapelle und deren roten Dach, mit seinem eindrucksvollen Ausblick auf vorgelagerte Inseln des Nordens und mit seiner großen Fischergemeinschaft ist das Dorf Cap Malheureux eines der malerischsten Dörfer der Insel.

Der Shivala Tempel in Triolet
Triolet ist nicht nur das längste Dorf der Insel Mauritius, sondern beherbergt auch den größten hinduistischen Tempel, den Maheswarnath Tempel. Dieser Shivala-Tempel ist zu Ehren der Götter Shiva, Krishna, Vishnu, Muruga, Brahma, Ganesha und anderen Gottheiten, errichtet worden.

Der Markt von Goodlands
Das 14 000 Einwohner-Dorf Goodlands wird an Markttagen richtig lebhaft: dienstags und freitags werden Stoffe und andere Textilien (wie z.B. Fertigkleider, bedruckte Baumwollstoffe, Saris) angeboten und mittwochs und samstags kann man frisches Obst und Gemüse kaufen.

Pereybère
Diese kleine natürliche Bucht auf halbem Weg zwischen Grand Baie und Cap Malheureux ist wegen ihres hellblauen, klaren Wassers einer der beliebtesten Badeorte auf Mauritius.

Der Süden:
Batterie de la Pointe du Diable.
Unter französischer Herrschaft kontrollierten 27 Verteidigungseinheiten den Zugang zur Insel  Mauritius und hinderten lange Zeit die Engländer daran, sich Grand Port zu nähern.

Mahebourg
Mahébourg ist eines der Fischereizentren der Insel Mauritius und liegt an der großen Bucht von Grand Port. Der französische Gouverneur Charles Decaen gründete die Stadt 1804. Mahébourg ist Zeuge der einzigen von Napoleon gewonnenen Seeschlacht über die Engländer. Dieser Sieg ist auf dem Triumphbogen in Paris verewigt. Unter französischer Herrschaft war Mahébourg das wirtschaftliche Zentrum der Insel und auch wegen seines Sklavenmarktes bekannt. Es ist einer der wenigen Orte auf Mauritius, wo ein Denkmal an diese traurige Vergangenheit erinnert. Am Stadteingang befindet sich das Chateau Robillard, eine im 18. Jahrhundert erbaute französische Kolonialvilla, die heute ein Museum der Landesgeschichte beherbergt. Alte Seekarten, Kupferstiche, Geschirr, Korsarensäbel und Teile aus verschiedenen Schiffswracken erinnern an die reiche Seefahrergeschichte der Insel Mauritius. 

Ile aux Aigrettes
Auf dieser kleinen Insel findet man die Überreste eines wertvollen Küstenwaldes, der lange Zeit der Zufluchtsort des heute ausgestorbenen Dodos war. Man findet auch eine Vielzahl an einheimischen Pflanzen und Tieren, die vor dem Aussterben bedroht sind. Der Mauritius Wildlife Foundation verdankt man, dass 90% der Insel urbar gemacht und neu bepflanzt wurde, dass einheimische Pflanzen, Vögel und Eidechsen wieder eingeführt wurden und man so eine Flora und Fauna hergestellt hat, die nirgendwo anders gesehen werden kann. Einzigartig ist es, die rosarote Taube, die vor 20 Jahren vor dem Aussterben bedroht war, zu betrachten und Landschildkröten, die frei in der Natur leben, beobachten zu können. Durch die dort ausgestellten Kupferstiche des Künstlers Nick Bibby kann man sich die ursprüngliche Flora und Fauna von Mauritius vorstellen.

Blue Bay
Eingerahmt von Kasuarinenbäumen ist dieser feinsandige Strand einer der angenehmsten der Insel. Das leicht blaue, tiefe Gewässer lädt zu Wassersport ein und es befindet sich dort auch ein wunderschöner Meerespark mit Korallengärten und einer Vielzahl an Fischen (Papageien- und Trompetenfischen, kleinen Barracudas usw.) Die Fahrt mit einem Glassbottom Boot (Boot mit Sichtfenster im Boden) lohnt sich.

Souillac
Souillac liegt an der rauen Steilküste des Bezirkes Savanne. Der Charme von Souillac beruht auf seiner wilden Landschaft aus schroffen Felsen, über die das ganze Jahr der Ozean hinweg fegt - ein Kontrast zu den ruhigen Stränden im Norden. Der kleine Garten am Meer, der den Namen von Dr. Charles Telfair trägt, bietet dem Besucher eine Grünanlage und viel Schatten. Andere Attraktionen sind die von Erosion geformte, felsige Küste von Gris-Gris und die Rochester Falls.

Der Osten:
Flacq
Flacq ist eines der wichtigeren Dörfer von Mauritius. Dieser große Verkehrsknotenpunkt im Osten ist auch bekannt wegen seinem Markt im Freien, der mittwochs und sonntags abgehalten wird. Der Markt ist nur ein paar Meter von der Justizbehörde entfernt, die in einem historischen Gebäude untergebracht ist.

Grande Rivière Sud-Est
Dieser Fluss ist eine Sehenswürdigkeit. Die breite Mündung wird von spektakulären Schluchten eingerahmt und beheimatet auch einen hübschen Wasserfall, der, ausgehend von der Ile aux Cerfs, ein bevorzugtes Ausflugsziel auf Mauritius ist.

Museum Victoria 1840
Das Museum Victoria 1840 ist ein altes Gebäude mit einer Kunst-Galerie, das auf dem Gelände einer alten Zuckerrohrmühle untergebracht ist. Die Anlage wurde detailgetreu restauriert und trägt zum Kulturgut von Mauritius bei. Dort befindet sich die Maniglier Stiftung samt Museum für moderne Kunst, in dem viele Bilder der gleichnamigen Künstlerin ausgestellt werden. Frau Maniglier ist eine der letzten Schülerinnen des großen Meisters Henri Matisse. Ein Abendessen im Le Café des Arts gibt es nur auf Vorbestellung.

Belle Mare
Belle Mare verfügt über einen großartigen Strand. Dieser Küstenabschnitt zieht sich, mit seinen goldenen Sandstränden bei Palmar und Trou d'Eau Douce bis zu Grand Port hin. Erst dort wird der Strandabschnitt schmaler und die Straße folgt bis Mahébourg dem Verlauf der Küste von Mauritius.

Aktivitäten:
Tauchen
Rund um Mauritius erstreckt sich eine faszinierende Unterwasserwelt. Der mauritische Meeresboden ist mit einem enormen Reichtum gesegnet und bietet interessante Kombinationen und Vielfalt an: farbige Korallenfische, Muränen, großartige Korallengebilde. Sie brauchen nur Maske, Schnorchel, Flossen und diese faszinierende Welt gehört Ihnen! Die Unterwasserwelt von Mauritius kann auf unterschiedlichen Arten erforscht werden: mit einem Unterwasserspaziergang, an Bord eines U-Bootes, beim Schnorcheln oder mit einer Tauchflasche. Viele Tauchbasen, die in den Hotels untergebracht sind, bieten den Gästen einen Probetauchgang im Schwimmbad an. Schöne Tauchplätze gibt es in der Nähe von Flic-en-Flac, Morne Brabant, Blue Bay und Round Island.

Hochseefischen
Mauritius ist ein echtes Paradies für Hochseefischer. Zwischen November und April, manchmal auch bis Mai, streifen große Fische nahe am Riff umher. Man findet eventuell den blauen oder schwarzen Schwertfisch, Haifische, Bonitofische, Segelfische, Pèlerins, Wahoos, Barrakudas,... Es ist nicht erstaunlich, dass in Mauritius mehrere Weltrekorde im Fischfang erreicht wurden. Wegen günstigen Strömungen befinden sich die besten Fanggründe an der Westküste. Die modernen Fischerboote können maximal 5 Personen mitnehmen und die Mietzeit beträgt zwischen 5 und 10 Stunden. 

Einheimische Küche:

Ein Besuch auf Mauritius ist unvollständig, wenn man typische Gerichte und mauritische Snacks nicht probiert hat.

Rougaille
Zubereitet aus den kleinen, einheimischen Tomaten (Liebesäpfel genannt), Zwiebeln, Kräutern, Knoblauch, Ingwer und Chilischoten, dient Rougaille oft als Beilage für Fleisch oder Fisch (frisch oder gesalzen).

Palmherzensalat
Als kreolische Spezialität bekannt, wird das Palmenherz roh als Salat oder geschmort gegessen. Man kennt dieses Gericht auch unter dem Namen Millionärsalat. Die Palme wird nach sieben Jahren gefällt und das geschälte Herz liefert nur etwa 600 Gramm essbarem Fleisch, daher die Bezeichnung als Millionärssalat.

Briyani
Den moslemischen Indern verdankt das Briyani seine Popularität. Zubereitet wird er mit Basmati Reis, der in einem gusseisernen Topf (deg) gedämpft wird und dann mit vielen Gewürzen und Fleisch oder Fisch vermischt wird. Dazu isst man Gurkensalat.

Fisch Vindaye
Dieses Gericht wird aus Fisch, der in einer Mischung aus Essig, Senfkörnern, Gelbwurzel, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Chilischoten und Öl eingelegt wurde, zubereitet. Vindaye wird kalt mit Brot oder Reis serviert.

Rottis
Rottis werden überall und jederzeit von allen Mauritiern gegessen. Rottis gleichen Pfannkuchen, werden aus Weizenmehl gemacht. Es gibt sie in mehreren Variationen. Die bekannteste ist der Faratha, der mit Ghee (geklärter Butter) zubereitet wird. Der Chappati ist breiter und biegsamer und Poori sind Fladen, die, nachdem der Teig aufgegangen ist, in Öl ausgebacken werden. Unter den Pooris ist der bekannteste der Dhal Poori, ein einfacher Pfannkuchen, der mit Dhal (Körnern und Hülsenfrüchte) gefüllt ist. Von den Dhal Pooris werden gewöhnlich immer zwei zusammen gegessen und man kann sie fast an jeder Straßenecke von Händlern kaufen.

Gâteaux-piment
Gâteaux-piment sind gesalzene Teigbällchen, die aus Dhall oder Linsen und natürlich Chilischoten zubereitet werden. Man serviert sie gerne als Appetithäppchen.

Samoussa
Die, ebenso wie die Gâteaux-piment beliebten Samoussas dreieckig gefalteten, frittierte Teigtaschen, mit Gemüse- oder Fleischfüllung werden von den Mauritier jederzeit genossen.

Mine frit
Diese gebratenen Nudeln,sind in Mauritius allgemein als Mine frit bekannt, sind zweifellos das bekannteste und geschätzteste Gericht der chinesischen Küche. Diese Nudeln werden in einem großen Wok mit Sojasoße, Schnittknoblauch und Gemüse oder Fleisch angebraten.

La Napolitaine
Trotz ihres Namens ist die Napolitaine ein unvergleichliches Süßgebäck, aus Mauritius. Zwei runde Gebäckteile werden mit Guavenmarmelade zusammengedrückt und dann mit einer rosafarbenen Zuckersoße überzogen. 


Geographie:
Mauritius hat eine Fläche von ungefähr 1865 km². Die 330 km lange Küste von Mauritius ist fast völlig von einem Korallenriff umgeben. Die Insel Mauritius hat eine ausgedehnte zentrale Hochebene und beeindruckende Berge.

Mauritius befindet sich im Südosten des Indischen Ozeans (auf einer Breite von 20° Süd und auf einer Länge von 57,5° Ost). Die Insel ist ungefähr 230 km von La Réunion, 860 km von Madagaskar und 4 700 km von Mumbai entfernt.

Die zentrale Hochebene von Mauritius, etwa 600 m über dem Meeresspiegel, ist gekennzeichnet durch erloschene Vulkane, Flüsse und Wasserfälle. Auf dieser Hochebene sind drei Bergketten, die durch Basalt-Lavamassen phantastische Formen angenommen haben. Sie sind ein Zeugnis des vulkanischen Ursprungs der Insel Mauritius. In diesen Ketten befinden sich die höchsten Bergspitzen: Piton de la Rivière Noire (828 m), Pieter Both (823 m) und le Pouce (812 m).


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